Impressionen vom Hamburger Flashmob
Da ich das verlängerte Wochenende in Hamburg bin, nahm ich mit meiner Freundin an dem Hamburger Flashmob zum 60. Geburtstag des Grundgesetzes teil. Für diejenigen den der Begriff "Flashmob" nichts sagt: Es handelt sich um einen kurzen und scheinbar spontanen Menschenauflauf auf öffentlichen Plätzen.
Die Idee war es sich am heutigen Samstag um 14:00 am Rathausmarkt zu versammeln und anschließend laut die Artikel 1, 5, 8, 10 und 19 aus dem Grundgesetz laut vorzulesen. In Hamburg fanden sich so ungefähr 50 Leute ein, die mitmachten. Am Ende wurde noch der Versuch unternommen "Die Gedanken sind frei" zu singen/summen, aber anhand der geringen Teilnehmerzahl ging das dann etwas unter.

Nachdem sich die größere Masse wieder aufgelöst hat, kamen uns plötzlich zwei Damen entgegen, mit zwei Stopp-Schildern auf dem T-Shirt. Da uns das etwas merkwürdig vor kam, sind wir denen mal hinterher gegangen. Überraschung! Wer hätte es gedacht, zwei Damen von der Deutschen Kinderhilfe, sammeln Unterschriften auf dem gleichen Platz wie der Flashmob. Die etwas dubiose Organisation ist zur Zeit recht stark in der Kritik.Wie man auf dem Bildern sehen kann, handelt es sich offensichtlich um Frauen, die für die meisten Männern als "attraktiv" gelten. Sicher nicht ganz unbewusst. Geworben wurde mit dem Satz: "Wir machen eine Unterschriftenaktion gegen Kinderpornographie". Wer kann bei diesem Satz seine Unterschrift enthalten?


Hey,
ich hab die Damen auch gesehen. Die Piraten hatten einen Stand am Hbf und wussten auch Bescheid.
Herrlich war aber das ich eine der beiden mal in ein kurzes (gottseidank war meine Liebste dabei, sonst hätte ich mich wohl noch im Ton vergriffen ;-) Gespräch verwickelt. Sie konnte keine 3 zusammenhängenden Sätze zu dem Thema abgeben. Spricht für sich...
Aber erfolgreich waren sie bestimmt. Sind bloß ne Zigarettenlänge neben denen gestanden und da hatten sie bestimmt 10 Unterschriften.
Grüße Felix
Leute, Ihr setzt Euch für Bürgerrechte und Datenschutz ein. Die junge Dame dort, ist eine Studentin, die ein Zubrot verdient und mit Sicherheit nicht weiß, mit wem sie es zu tun hat. Ich denke, sie glaubt wirklich daran, was sie tun. Verfremdet doch einfach das Gesicht.
Ich habe das Bild verfremdet.
Es heißt Flashmob und nicht Flashmop ;)
Ich find's traurig, dass von absoluter Unkenntnis seitens aller Passenten auszugehen ist, was das Thema Internetzensur und Kindesmissbrauch angeht, obwohl dieses Thema schon seit ungefähr 'nem Viertel Jahr regelmäßig in den Medien auftaucht.
Spricht nicht für die Passanten, spricht nicht für die Medien...
Das hier liest sich wie die Fortsetzung dieser Story:
http://wirres.net/article/articleview/5203/1/6/